Die AFF-Ausbildung wurde in den USA entwickelt. Sie ist in sieben Level gegliedert. In diesen Level gibt es bestimmte Lernziele. Pro Level ist ein Sprung geplant; erreicht der Schüler die Lernziele nicht, muss der Sprung wiederholt werden.
Nach der Theorieausbildung mit praktischen Übungen (Dauer ca. 1,5 Tage) springt der Schüler mit zwei speziell ausgebildeten, sehr erfahrenen Sprunglehrern (AFF-Lehrern) bereits bei seinem ersten Sprung aus rund 4000 m Höhe. Die beiden Lehrer halten den Schüler im Flugzeug an Armen und Oberschenkeln und springen zu dritt gemeinsam ab.
Im Freifall führt der Schüler diverse Aufgaben durch, die vorher am Boden geübt worden sind.
Von den Lehrern bekommt er Handzeichen zur Verbesserung der Körperhaltung. In der richtigen Höhe öffnet der Schüler selbst seinen Hauptschirm. Erst wenn der Schirm des Schülers aufgeht, lassen die Lehrer los. Natürlich haben die Lehrer die Möglichkeit bei der Öffnung aktiv zu unterstützen.
Mit jedem Level kommen weitere Aufgaben hinzu. Ab dem vierten Level ist nur noch ein Lehrer dabei. Am offenen Fallschirm wird der Schüler durch Funk unterstützt, damit er auch eine sichere Landung im vorgesehenen Landegebiet hat.
Wurde der siebte Level erfolgreich abgeschlossen, darf der Schüler nun alleine aus einem Flugzeug springen, bis er die für die Lizenzprüfung vorgeschriebene Sprunganzahl erreicht.